Für Kommunen

Kontaktstelle für die Thüringer Kommunen in der Energiewende

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Die Situation:

Es bestehen ein breiter gesellschaftlicher Konsens, sowie der politische Wille, den Bereich der erneuerbaren Energien auszubauen. Dies ist nicht nur eine Schlussfolgerung aus der mangelnden Beherrschbarkeit nuklearer Kraftwerke, sonder auch ein Gebot der Vernunft angesichts knapper werdender Ressourcen. Gleichzeitig eröffnen sich neue Möglichkeiten wirtschaftlicher Entwicklung in den Kommunen und im Land. Zudem erfordert der Umgang mit öffentlichen Mitteln immer auch die Beachtung nachhaltiger und damit auch die Finanzen schonender Aspekte. Dieses Spektrum wird mit der neuen Energiepolitik abgedeckt.

Andererseits bestehen viele Vorbehalte bei Bürgern und Verwaltungen, die Umsetzung dieser Politik betreffend. Bürgermeister, Landräte und ihre Mitarbeiter sollen in komplexen Situationen Entscheidungen treffen, deren Folgen schwer voraussehbar sind, Widerstände in der Bevölkerung sind zu überwinden, weitreichende Auswirkungen zu berücksichtigen.

Hier Hilfe zu leisten, Unterstützung zu geben, anzuleiten und zu begleiten sind Aufgabe der Kontaktstelle.

 

Die Angebote:

  •  Erstellen von Machbarkeitsstudien
  • Beraten zu Fördermöglichkeiten
  • Unterstützung bei der Projektplanung
  • Vermitteln von Investoren
  • Vermittlung von Rechtsberatung
  • Erstellen von Bürgerinformationsbroschüren
  • Fortbildungslehrgänge für Verwaltungsangestellte
  •  Entwicklung und Gründung von Bürger-Energiegenossenschaften oder öffentlicher Stiftungen

 

Ziele:

Die Kontaktstelle soll den Regionen und Kommunen eine umfassende Hilfestellung für den Einsatz und die Entwicklung von:

  •  Photovoltaikanlagen
  •  Solarthermische Anlagen
  • Energiespeicherung
  • Windanlagen
  •  Modernen Leuchtmitteln für die Straßen- und Gebäudebeleuchtung
  • Blockheizkraftwerken (BHKW)
  • Biogasanlagen
  • Energetische Nutzung von Abwasser
  • Energetische Gebäudesanierung
  • Kommunales Energiemanagement
  •  Eigenen Verteilernetzen und –strukturen für die kommunal erzeugte Energie

vermitteln.

Der erzeugte Strom, die produzierte Wärme und das hergestellt Gas sollen regional an die kommunalen, privaten und gewerblichen Abnehmer geliefert werden.

Die kommunal erzeugte Energie soll den Nutzer der kommunalen Einrichtung zur Verfügung gestellt werden, um einen kostengünstigen Einkauf über eine lange Periode, unabhängig von steigenden Marktpreisen zu sichern.

Die Speicherung der erzeugten Energie wird für eine effektive Nutzung in der Zukunft eine wesentliche Rolle spielen. Dazu sind die regionalen Möglichkeiten zu untersuchen und zu entwickeln (z.B. Speicherung in Salzstock Stadtilm).

 

Regionalpartner

Die Kreise und Kommunen unternehmen bereits eine Reihe von Aktivitäten zum Einsatz und zur Nutzung regenerativer Energie. Die gesammelten Erfahrungen sollen in der Kontaktstelle ausgewertet und gebündelt werden, um diese alle Thüringer Kommunen und Kreisen zur Verfügung zu stellen.

Als Regionalpartner wurden bereits gewonnen:

  • der Ilmkreis
  •  der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt
  • Stadt Sömmerda
  • Gemeinde Großbreitenbach
  •  Stadt Friedrichroda
  •  Fernwärme GmbH Gotha
  • Stadt Ilmenau
  •  Stadt Stadtilm
  • Verwaltungsgemeinschaft Drei Gleichen
  •  Stadt Bleicherode
  • Stadt Gotha
  •  Stadt Bad Blankenburg (Wohnungsbaugesellschaft)

 

Die Organisation:

Die Kontaktstelle bündelt die Erfahrung unterschiedlichster Partner um den Kommunen bei Planungs- und Umsetzungsprozessen zur Seite zu stehen.

Erfahrene Fachleute, Architekten und Ingenieure, Projektentwickler, Rechtsanwälte, sowie namhafte Institute und Einrichtungen, die Fachhochschule Erfurt, die Bauhaus-Universität Weimar, das IAB - Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH  und andere, werden als EFUN-Partner dazu beitragen, die Kommunalalisierung der Energieerzeugung bzw. -netze umzusetzen und zum Erfolg zu führen.

Die Kontaktstelle soll als überregionaler und unabhängiger Berater für die öffentlichen Einrichtungen, Kommunen und Regionen eingerichtet werden.

Durch die Zusammenarbeit mit den Thüringer Hoch- und Fachschulen sind die Nutzung des neusten Wissens und die Anwendung der modernsten Verfahren gegeben. In Seminar- , Master und/oder Bachelorarbeiten können kostengünstig Analysen erstellt werden.

Im Rahmen des Programms TheoPrax ist der regionale Einsatz von Thüringer Schülern zur Erfassung und Auswertung von Grunddaten möglich.

 

Hauptaufgabe der Kontaktstelle ist die Koordination und der effektive Einsatz der in Thüringen vorhandenen Partner.

 

Sitz der Kontaktstelle:    Erfurter Landstr.9/10 99095 Erfurt OT Stotternheim

Tel.: 0361- 21 88 440

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